Weihnachtsmitbringsel

Seid ihr noch auf der Suche nach einem kleinen Weihnachtsmitbringsel? Ich verschenke total gerne selbst gebackene und mit ganz viel Liebe verpackte Weihnachtsplätzchen. Die finden immer wieder Anklang.

Mit Kuchenbacken kann ich mich absolut nicht anfreunden. Eine große Ausnahme ist das Backen von Weihnachtsplätzchen. Ich liebe es! Es gehört zur Vorweihnachtszeit wie Kerzenschein, Basteln, Teetrinken und Charles Dickens Weihnachtsgeschichte als Hörbuch. Dabei den Plätzchenteig rühren und hinterher die Reste mit den Fingern aus der Schüssel schlecken. Hach, großartig! Wenn es dann in der Küche herrlich nach Weihnachten duftet und Charles Dickens ‘Geister’ aus dem hartherzigen Ebenezer Scrooge einen anderen Menschen werden lassen, dann bin ich glücklich wie ein Kind.

Meine Lieblingsplätzchen sind: Marzipan-Wölkchen, Walnusshäufchen, Schneetaler und mein absolutes Highlight: Zimtwaffeln. Das Traditionsgebäck gelingt mir besonders gut. Und schmeckt… mhmm, ich könnte mich glatt reinlegen. Gerne zeige ich euch wie es geht.

Plätzchenteig: Die Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 500 g Zucker
  • 250 g Butter
  • 50 g Zimt
  • 1 Eßl. Kakao
  • 1 paar Tropfen Zitrone
  • 6 Eier

Zutaten Zimtwaffeln

Mein Tipp: Nur die halbe Rezeptmenge nehmen. Das geht schneller und ihr habt zweimal Spaß. So mache ich es.

Weihnachtsmitbringsel: Zimtwaffeln backen

Butter und Zucker mit dem Mixer schaumig rühren und nach und nach die Eier unterrühren. Dann das Mehl, Zimt, Kakao und ein paar Spritzer Zitrone zugeben und mit den Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten.

Der Teig muss nicht ruhen, er kann direkt weiterverarbeitet werden. Ich mache die Zimtwaffeln in einem elektrischen Waffelhörnchenautomat. Sie haben dann zwar nicht die klassische Form, aber ich liebe die Plätzchen nun mal hauchdünn und damit gelingen sie perfekt!
Ein walnussgroßes Häufchen in die Mitte des Waffeleisens geben und den Deckel ein paar Sekunden fest andrücken, damit sich der Teig gleichmäßig verteilt.

Wenn das Kontrolllämpchen ausgeht, die fertige Waffel vorsichtig rausnehmen und – ganz wichtig – sofort in vier Teile schneiden. Ansonsten zerbricht die Waffel, weil sie ruckzuck hart wird. So geht es weiter, bis der ganze Teig verarbeitet ist. Wie ihr seht, ist es ganz einfach.

Viel Spaß beim Nachbacken und Verschenken. Lasst euch die leckeren Plätzchen schmecken!

Das sind weitere leckere fränkische Rezepte, die ich ausprobiert habe:

Fränkische Faschingskrapfen – So geht es Schritt für Schritt