Ich habe mich verliebt…

… in ein wunderschönes Städtchen an der Regnitz – in Bamberg! Warum, willst du wissen? Ganz einfach, die Ausstrahlung der mittelalterlichen Stadt ist sensationell. Ein Kleinod mit Flair. Im Sommer pulsiert das Leben in den Gassen und auf den Brücken, dass es eine wahre Freude ist. Schon ein kleiner Funke hat genügt, mich zu infizieren. Wie jetzt, ihr wart noch nie in Bamberg? Da habt ihr echt was verpasst. An der oberfränkischen Biermetropole, da geht einfach kein Weg vorbei. Ist so.

Blick auf das Alte Rathaus Bamberg

Die mittelalterliche Stadt Bamberg erkunden

Ein Bummel durch die Altstadt mit seinen historischen Gebäuden, den urigen Brauereigaststätten, den Cafés und kleinen Läden. Das ist großartig. Bamberg ist bunt und unwiderstehlich charmant. Seine Ess- und Bierkultur ist einmalig. 

Was bin ich froh, dass wir ganz in der Nähe von Bamberg wohnen (meinem wundervollen fränkischen Ehemann sei Dank). Wann immer uns der Kopf danach steht, schnappen wir uns unser Hundemäuschen und dann geht’s los. Wir genießen den Kolorit der romantischen Universitätsstadt. Sehenswürdigkeiten gibt es in Hülle und Fülle. 

Blick auf die Obere Brücke in Bamberg

Es ist wie im Urlaub

Mein Schatz und ich sind vom Flair der Weltkulturerbestadt immer wieder fasziniert. Wir lieben es durch die Gassen zu schlendern. Einfach nur so. Und dann lassen wir uns von den vielen Facetten  Bambergs nur allzu gern verzaubern. Ihr glaubt ja nicht, wie erholsam so ein Bummel ist. Selbst im Winter, wenn es kalt und ungemütlich ist, hat die Stadt ihre Reize.

Immer wieder ist die mittelalterliche Stadt Bamberg für mich ein Abenteuer. Es gibt so viel zu entdecken. Und weil die Schönheit der Stadt nicht an einem Tag zu erkunden ist, gibt es bei mir eine kleine Bamberg-Serie. Wenn ihr mögt, begleitet mich doch auf meiner Entdeckungsreise. 

Mittelalterliche Stadt Bamberg

Das Alte Rathaus mitten in der Regnitz

Es wurde erstmals 1387 erwähnt. Der damals in Bamberg residierende Bischof hatte nämlich absolut nicht vor, auch nur das kleinste Fitzelchen seines Grundbesitzes für den Bau eines Rathauses abzugeben. Deshalb schufen listige Bürger mit Holzpfählen eine künstliche Insel in der Regnitz (damals war die Regnitz die Herrschaftsgrenze zwischen dem bischöflichen Berg und der bürgerlichen Inselstadt). Darauf bauten sie dann kurzerhand ihr Rathaus. Einfach genial. Die Jungs damals waren ganz schön raffiniert, gell.

Schaut euch doch mal die wunderschönen Barock- und Rokoko Stilelemente und die Fassadenmalereien an – sie entstanden in den Jahren 1744 bis 1756. Ich bin beeindruckt! 

Das Alte Rathaus in Bamberg aus verschiedenen Perspektiven

Durch die Sandstraße Richtung Domberg

Der Domberg in Bamberg

Blick auf den Dom

Et voilà: Da ist er, der romanische Bamberger Dom St. Peter und St. Georg mit seinen vier Türmen. Die Grundsteinlegung des Doms auf dem Domberg wurde 1004 durch Kaiser Heinrich II., dem Gründer des Bistums Bamberg in Auftrag gegeben. 

Und wäre da nicht ein modernes Baugerüst zu sehen und der Platz nicht von Autos befahren, da könnte man doch echt glauben, man wäre in einer anderen Welt. Die Zeit scheint still zu stehen.

Die Alte Hofhaltung in BambergDie Alte Hofhaltung

Gleich neben dem Dom befindet sich die Alte Hofhaltung. Sie diente den Bamberger Fürstbischöfen bis zum Jahr 1602 als Residenz.

Und heute kann sich die Film- und Theaterindustrie glücklich über so viel gut erhaltene historische Bausubstanz schätzen. Denn der geheimnisumwitterte Domberg mit seinen alten Bauten dient immer wieder als Film- und Theaterkulisse. Im Jahr 2010 wurden hier die ‚Drei Musketiere‘ verfilmt.

Die Neue Residenz in Bamberg und Blick über die StadtDie neue Residenz

Dann im Jahr 1602 wurde die Neue Residenz neuer Sitz der Bamberger Fürstbischöfe. Heute befindet sich in dem Gebäude die Staatsbibliothek und die Staatsgalerie von Bamberg. Direkt dahinter erstreckt sich der Rosengarten. Ist das nicht ein unglaublicher Blick über die Stadt und auf das Kloster St. Michael?

Ich kann mich einfach nicht satt sehen an den windschiefen Häusern der Altstadt, auf die ich blicke. Und jedes Mal, wenn ich hier stehe, frage ich mich, welche Geschichten sie erzählen würden, wenn sie reden könnten.

Das Schlenkerla Bamberg

Mittagessen im Schlenkerla

Also, so ein Bummel, der macht ganz schön hungrig. Ist klar, gell. Und deshalb kehren wir auf dem Rückweg vom Domplatz im ‚Schlenkerla‘ ein. Die Brauereigaststätte wurde 1405 erstmals urkundlich erwähnt. Und in diesem alten Gemäuer, da gönnen wir uns heute ein leckeres Mittagessen und ein köstliches Rauchbier. Mhmm… lecker! Das schmeckt einfach großartig. Informiert euch auch gerne hier über die mittelalterliche Stadt Bamberg.

Mittelalterliche Stadt Bamberg

So. Jetzt sagen wir: Ade! Nächste Woche geht es über die Untere Brücke, die Austraße, Maximiliansplatz, den Grünen Markt zurück bis zur Villa Geyerswörth. Ich freue mich, wenn ihr dann wieder dabei seid. Also, bis dahin. Ich zähle auf euch.