Wir brauchen mal Abstand

Die Siebngscheida und ich kehren unserem wunderschönen Franken den Rücken und besuchen den Starnberger See. Keine Sorge – wir kommen wieder. Ist ja nur für ein paar Tage. Also, fix die Koffer gepackt, die Leberkäsbrödla eingewickelt und los geht’s mit dem Auto Richtung Süden. Was soll ich sagen. Schon auf der Autobahn tut mir meine Spontaneität arg leid. Pausenlos fallen der kleinen Nervensäge Sachen ein, die meinen Adrenalinspiegel auf höchstem Niveau halten. „Ich muss mal ganz dringend… ich habe Hungerdurstsindwirbaldda…fahr nicht so ruckelig… mir wird ganz schlecht davon….“ Oh nein, was hab ich mir da nur angetan. Ich wollte doch nur ein wenig weg vom Alltag.

Dann, beim ersten Blick auf das Alpenpanorama, steht meiner Siebngscheida vor staunen der Mund so sperrangelweit auf, dass ich schon Angst bekomme. Und erst, als wir bei strahlend blauem Wetter am Starnberger See ankommen. Aber seht doch selbst.