„Siebngscheida, wast du, wo ich mei ha hi ho?“, plärrt die Oma von der Siebngscheida aus dem Garten. Häh? W a s will sie? Leidet sie neuerdings unter Wortfindungsstörungen? Ich hab nämlich grad gar nix verstanden. Ist das womöglich eine Formel? Jetzt plärrt die Siebngscheida zurück: „Woher soll ich des wiss? Pass doch auf dein Arbeitsgerät selber auf!“ Aha. Eine Formel ist es also nicht.

Kurzum, es ist nämlich so:

Wir haben doppelten Besuch. Denn nicht nur die Siebngscheida hat sich bei uns eingenistet. Nein, nun ist auch noch die Oma unser Gast. Kurzfristig, sagt sie. Hm… nur so schaut’s leider nicht aus. Sie tut grad so, als wär unser Haus ihr Haus und mir schwant, dass sich daran so schnell auch nix ändern wird. Und was sagt man dazu: Die Siebngscheida tut’s der Oma nach. Sie fläzt sich wie selbstverständlich auf meinem Lieblingssessel und steckt dabei ihre Nase tief in meine Bücher. Boah… glaubt mir, lange halte ich das nicht aus.

Glücklicherweise ist die Oma fleißig. Sehr fleißig. Mittags steht plötzlich regelmäßig ein tolles Essen auf dem Tisch. Pünktlich um zwölfa. Wo ich auch absolut gar nix dagegen habe. Kommt bei mir ja eh nur sporadisch vor… und der Garten, der ist wie geleckt. Gut, das ist Geschmacksache! Doch glaubt mir, ich werde einen Teufel tun, der Oma Kochen, Putzen und die Gartenarbeit zu verbieten, gell. Da wär ich doch nicht ganz dicht im Kopf, oder?

Ha hi ho – welches Arbeitsgerät meint sie bloß?

So, und heute nach einem köstlichen Sauerbraten mit Wirsing, Kloß und Soß und nachdem die Küche wieder blitzeblank strahlt – da ruft die Oma eben diese kryptische Frage aus dem Garten: „Siebngscheida, wast du, wo ich mei ha hi ho?“ Um welches Arbeitsgerät es sich hierbei wohl handelt? Ich habe ja, wenn es um den fränkischen Dialekt geht absolut null Ahnung.

Jetzt frag ich euch: Wisst ihr welches Arbeitsgerät die Oma sucht? Und wenn ihr es erraten habt, dann wisst ihr bestimmt auch was ein Greinmeicherla ist?
Viel Spaß beim Rätselraten!

Also dann, ade und bis zum nächsten Mal!