Du weißt es nicht? Also gut. Ich verrate es dir: Nichts. Außer – beides ist in der Töpferwerkstatt von Kerstin Kempter in Lauter entstanden. Erinnert ihr euch noch? Die Milchkaffeetasse habe ich selber an der Drehscheibe getöpfert. Mit roten Käferchen verziert und glasiert habe ich sie jetzt abholen können! Und kaum bin ich wieder zuhause, wer hat sie da direkt zu seinem Lieblingsplatz erkoren? Genau. Die Siebngscheida. „Ohh, ist die hübsch!“, quickt die kleine Klugscheißerin vor Begeisterung, „die will ich haben!“ Sagt’s und setzt sich rein. Und damit ist das Thema für sie erledigt. Ja, toll! Und was ist mit mir? Meine Bedürfnisse interessieren die Besserwisserin mal wieder nicht die Bohne. Dabei hatte ich mich schon so auf den ersten Milchkaffee aus meiner selbstgetöpferten Tasse gefreut. Ja, Pustekuchen…

Eine Milchkaffeetasse

Die will ich haben…

Die Milchkaffeetasse…

…die ist nun wirklich keine Schönheit – na gut, ich weiß. Aber ich habe sie selbst gemacht und ich bin stolz drauf. Doch bevor ich mich mit der kleinen Zicke auf einen Streit einlasse und die Tasse im Handgemenge vielleicht zu Bruch geht… hach, dann soll sie doch drin sitzen bleiben. Seufz…

Eine Milchkaffeetasse

Eine tolles Plätzchen…

Mein Liebster und ich strahlen um die Wette…

…weil, dafür haben wir nämlich einen Frankenrechen aus Ton! Jetzt sei mal ehrlich, der sieht doch voll schön aus, gell… Mein Schatz und ich haben ein wunderschönes Plätzchen im Vorgarten gefunden, direkt am Hauseingang. Jeder der uns besucht und vielleicht zufälligerweise ein bisschen desorientiert überlegt, in welchem Landstrich er sich wohl gerade aufhält, der muss nicht lange grübeln, weil sein Blick fällt als erstes auf unseren schönen Frankenrechen. Alles klar? 

Wenn du magst, kannst du in meinem Blog-Archiv nachlesen, wie ich mit dem Ton und der Töpferscheibe gekämpft habe. Puhhh… ich sag’s dir, das war kein Kinderspiel!

Et voilà: „Eine Tasse selber machen? – Klar, da bin ich dabei…!“